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Institutional Landscapes

falta agua
Institutional Landscapes. Eine explorative Ethnographie neuer Staatlichkeit unter dem Stress der Gewalt - die Suchkommissionen in Mexiko und Kolumbien

Anne Huffschmids neues Forschungsprojekt Institutional Landscapes am LAI der FU Berlin nähert sich – im Anschluss an die filmische Erkundung „forensischer Landschaften“ – mittels einer explorativen Ethnographie der Frage, ob und wieweit in diesen Gewaltlandschaften so etwas wie als legitim erlebtes staatliches Handeln entstehen kann. War der Staat in Forensic Landscapes noch eine Leerstelle, die von Akteur:innen als weithin dysfuntional, inkompetent oder in Gewalthandeln verstrickt rezipiert wurde, so werden nun in Mexiko und Kolumbien zwei neu gegründete Institutionen, die jeweils der Suche nach gewaltsam Verschwundenen verschrieben sind, in den Blick genommen. Mit zu erprobenden experimentellen Methoden – audiovisuelle und sensorische Zugänge, Modellierung, interaktive Narrative – wird untersucht, wie eine solche ’neue‘ Staatlichkeit im Alltag praktiziert und erlebt, gedeutet und imaginiert wird. Wie sprechen diese Institutionen zu denen, die sie aufsuchen, welche Atmosphären, Vorstellungs- und Handlungräume entstehen in diesen Interaktionen und Schnittstellen zwischen Staat und Gesellschaft?

Link zur Hompage des LAI

Para acceder al programa
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el Estado
Sobre el desafio metodológico de etnografiar horizontalmente 'el Estado'
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Research on Forensic Landscapes

Paisajes en transición / Dato sensible (2020)

Audiovisuelle Erkundung und Kartierung von Gewalt- als Erinnerungslandschaften in Mexiko und Kolumbien (Feb. 2019-Juni 2020, im Rahmen des CALAS-Netzwerks, zusammen mit Alfonso Díaz Tovar). Produktion des experimentellen Kurzfilms Dato sensible (16 min., 2020, link zu Trailer) und des Bild und Textessays Paisajes en transición (link zum download).

Link zu Vortrag über Film und Projekt im youTube-Kanal von CALAS, 12.1.2021 (in spanischer Sprache):

Knochenlesen als Grenz­über­schreitung / Forensic Landscapes  (2013-2019)

Forschungsprojekt am Lateinamerika-Institut der FU Berlin // Forschungsrecherchen seit 2013, Förderung durch → Deutsche Stiftung Friedensforschung von 2015-Ende 2018.   Dezember 2018-Dezember 2019 Forschungsprojekt „Schwarze Löcher und forensische Imagination“ (VW-Stiftung „Originalitätsverdacht?“, LAI der FU Berlin)  (description).

Erarbeitung eines Dokumentarfilms („Persistence“, 2019, mit Jan-Holger Hennies,  54 Min, mit dt. und engl. UT), der seit September 2019 öffentlich gezeigt wird (Deutschland, Mexiko, internationale Festivals, –> link zum Trailer , engl. Untertitel)

 

Erarbeitung einer Webdokumentation,  mit Pablo Martínez Zarate und Jan-Holger Hennies, die am 13.2.2020 welturaufgeführt und freigeschaltet wurde: forensiclandscapes.com

 

Audiovisuelle Beratung des von ifa-zivik geförderten Projektes „Forensische Pädagogik“ (durchgeführt von Equipo Mexicano de Antropología Forense, in Kooperation mit Heinrich Böll Stiftung, ab Feb . 2019). Erarbeitung einer Webplattform, die am 7.2.2020 in Mexiko-Stadt präsentiert und freigeschaltet wurde: http://pedagogiaforense.emaf.org.mx/

Dokumentation eines Ende 2017 organisierten Fachaustausches zwischen forensischen Anthropologinnen in Mexiko und Argentinien (als pdf: Documento de reflexion en torno a Antropologia forense en México y Argentina)

 

Notas periodisticas sobre el proyecto:

Entrevista sobre el proyecto, Medellin / Colombia, marzo de 2018

Reportaje sobre presentacion en Puebla, enero de 2019

 

Näheres auch in AKTUELLES, Veröffentlichungen in TEXT und Bildproduktionen in IMAGES / VIDEO.

 

 

Talks and events related to forensic research

Vortrag am 20. Juni 2022 „Forensik, Archäologie und Formen von Gewalt. Vom Umgang mit menschlichen Überresten an und jenseits der FU“, zusammen mit Prof. Susan Pollock, im Rahmen der Ringvorlesung „Eugenik-Entmenschlichung-Erinnerung“ im offenen Hörsaal der FU (Präsenz und Livestream) // Link zum Termin

Entrevista conducida por la periodista mexicana Yael Weiss, para TV UNAM, a propósito de su festival EL Aleph, en mayo de 2021.

In the context of the Royal Anthropological Institute Film Festival (19-28.03 2021)  Anne Huffschmid was convenor of the panel on „Existential crisis, exceptional fields:expanding fieldwork and storytelling in the face of violence and pandemic“ (panel description and recording).

""Persistence" was selected for official competition in the 2021 edition of the Royal Anthropology Institut Festival, 19-29.03 2021.

Report of the Mexican Television (Canal 22) on the films by Anne Huffschmid, on the occasion of the International Day of the Disappeared, 30th of August 2020.

See for the transcription of the complete interview: https://noticias.canal22.org.mx/2020/08/27/resistencia-forense-desaparicion-forzada-mexico-noticias-cultura/

The webdocumentary Forensic Landscapes was launched and presented the 13th of February 2020 at the Centro de Cultura Digital in Mexico City (link to the event).  In april 2020 it was awarded as best webdocumenary at the international Festival for New Non-Fiction Narratives (FINOFF).

Si prefiere el  trailer en castellano, haz clic aqui.

International premiere of the documentary Persistencia (Persistence)  6th of February 2020 in Mexico City. Panel discussion with Mario Rufer, Christiane Burkhard and Paula Mónaco Felipe.

–> download Flyer (English, castellano,  deutsch)

–> Link to Trailer (English subtitles): https://vimeo.com/353875557

 

 

In 2020, Persistencia has been selected to participate in a number of prestigious international festivals such as Ambulante and DocsMX (Mexico), EASA (Lissabon, Portugal), Etnocineca (Wien, Austria), Festival de Cine Etnográfico (Quito, Ecuador),  PUKAÑAWI (Sucre, Bolivia) and the Jean Rouch International Film Festival (Paris).

See for the current screening  in DocsMX (8 – 25 of October,  free online-screening the 19th ) this festival link!

On February 7 of 2020 the interactive web platform Pedagogia Forense was launched in Mexiko City, that Anne Huffschmid had conceptualized and directed, together with Jan-Holger Hennies, for the Equipo Mexicano de Antropologia Forense (Funding ifa-zivik): link to the platform (only Spanish).

RECENT PUBLICATIONS:

Anne Huffschmid (2020): „The Human Remains. Forensic Landscapes and Counter-Forensic Agencies in Violent Presents – The Mexican Case“,  in the series: DSF-Forschung, Nr. 54 (link to the download)

 

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metrozoneS research

Mapping Along (exhibition and program)

Lecture, workshop and discussion in the context of "Mapping Along", for detailed program please clic the picture

metroZones-Ausstellung über Mapping als künstlerische Raum- und Stadtforschung im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien. Zur Ankündigung im Kunstraum  und auf der metroZones-Seite  (deutsch/englisch)

Englisch-sprachiges Booklet (link zum downlad)

Zeitungsbeilage mit Interview, Übersicht zur Ausstellung und zum umfangreichen Beiprogramm (link zur deutschsprachigen Beilage, link to the download of the English version).

metroZones on webTech-Urbanism:

Video-Clip vom Live-Mapping im HAU-Theater, Juni 2018: STADT ALS BYTE (10 Min.)

UNDER THE PLATFORM_Digital Economies in the Urban Everyday (10. Oktober 2018, 19-22 Uhr) im Rahmen von Urbanize!-Festival in Berlin, Bona-Peiser-Bibliothek //  metroZones nimmt die Gestaltung und Umgestaltung städtischen Raums durch digitale Technologien und Plattform-Ökonomien in den Blick. Verdrängt die webbasierte die kreative Stadtproduktion? Eine translokale Erkundung zwischen Moritzplatz, Brooklyn, London und Hamburg. Im Gespräch mit BOSS&U, Amanda Wasielewski, Adam Greenfield und Ulf Treger.  Link zum Programm

STADT ALS BYTE: Wie Tech-Unternehmen und Immobilienwirtschaft das Leben in der Stadt verändern (22. Juni 2018, 12-17 Uhr) im Rahmen von CLAIMING COMMON SPACES, Berlin, HAU2 // In diesem von metroZones organisierten Labor werden die Zusammenhänge von Tech-Urbanism und Verdrängung an zwei Beispielen untersucht: San Francisco und Berlin. Die Expansion der Internetwirtschaft in San Francisco hat die Immobilienpreise in die Höhe schnellen lassen und Gentrifizierung sowie soziale Spaltung beschleunigt. Auch in die Berliner Innenstadt drängen nach Jahren der Deindustrialisierung mit Start-Ups und Logistik-Konzernen neue industrielle Sektoren. In beiden Städten zeugen zahlreiche Proteste von urbanen und sozialen Konflikten. Als Gast aus San Francisco berichtet die Sozial- und Kulturantrhopologin Erin McElroy (u.a. antievictionmap.com) von den Strategien des Widerstands gegen Verdrängung in ihrer Stadt, der Stadtökonomi Felix Hartenstein,  Clemens Melzer, ehemaliger Pressesekretär der Gewerkschaft FAU und ein Deliveroo-Fahrer berichten von Auswirkungen des Tech-Urbanisms in Berlin.  Link zum Programm 

WEBTECH-URBANISMUS: Verdrängung, Proteste, Gegenerzählungen (metroZones-Saloon #13 + InterLause#4, 9. Mai 2018, 19-22 Uhr, Lausitzer Straße 10) // Die Webtech-Ökonomie sucht nach immer neuen Wegen, ihren Einfluss zu erweitern und ihre Gewinne zu steigern. Das wird auch in Berlin spürbar, wo Google gerade Fuß zu fassen versucht. In den vergangenen Jahren haben sich hunderte Internet-Firmen in der Stadt angesiedelt – von mittlerweile etablierten Playern wie Rocket Internet bis hin zu jungen Start-Ups, die hoffen, mithilfe von Risikokapital das nächste große Ding zu werden.  Gerne lässt sich die WebTech-Industrie in jenen Nachbarschaften nieder, wo sie das zu finden glaubt, was sie dringend für ihren Erfolg braucht: „Coolness“ und „Community“, „Kreativität“ und „Diversität“. In San Francisco und Seattle zeigt sich aber längst, dass die Branche mit dieser Standortstrategie Verdrängungsprozesse beschleunigt und dafür sorgt, dass Quartiere veröden. Auch in Kreuzberg und Umgebung sind erste Anzeichen eines Verlusts gewachsener Vielfalt erkennbar. In der Veranstaltung wollen wir lokale Erfahrungen und Proteste zur Sprache bringen und so zu einer „Gegenerzählung“ beitragen – gegen die Erzählungen der WebTech-Industrie, mit denen sie ihre Einverleibung städtischer Ressourcen rechtfertigen. Wir testen ein selbstverwaltetes lokales Open-Source-Netzwerk zur Unterstützung von Info-Veranstaltungen und Plenumssituationen und präsentieren eine kollektiv erstellte Broschüre zum Thema der Berliner Internetökonomie. Link zur Broschüre zum download

metroZones Schule für städtisches Handeln:

Das metroZones-schoolbook für städtisches Handeln.
Hrsg. von Petra Barz, Anne Huffschmid und Kathrin Wildner. Hamburg-Berlin, 2017 || Gestaltung: Tanja van der Loo.

(mehr …)

research Archive

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Memoria in der Megacity Forschungsprojekt am Lateinamerika-Institut der FU Berlin 2005 – 2014 Förderung durch HU Berlin („Die (un)sichtbaren Städte“, 2004 – 2006), ab 2008 durch Fritz Thyssen Stiftung → zur Buchpublikation „Risse im Raum“

transcultura_eine Sondierung zu den kulturellen Schnittstellen zwischen Deutschland und Mexiko Recherche und Bericht für das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa), 2014 → erhältlich hier

 

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Global Prayers. Redemption and Liberation in the City Transdisziplinäres und transnationales Forschungs- und Kulturprojekt, das von metroZones initiiert wurde (2010 – 2013), Teilbereich Befreiungstheologie und neue urbane Kulte in Lateinamerika

→ zu den Buchpublikationen

→ „Urban Prayers“ und „Faith is the Place“

WEITERE FORSCHUNGSPROJEKTE

Apropiación política del espacio público / Espacio público y conflicto urbano Forschungskooperationen seit 2006, mit der Universidad Autónoma Metropolitana (UAM) und der Universidad Autónoma de la Ciudad de México (UACM, Centro de Estudios sobre la Ciudad)

kontinent-der-befreiung

1968 in Lateinamerika Lehrforschung am Lateinamerika-Instiut der FU Berlin, 2008 Daraus als studentische Publikationsformate: Ausstellung (Ibero-Amerikanisches Institut) und 2009 Buchveröffentlichung

Wem gehört die Metropole Lehrforschung am Lateinamerika-Instiut der FU Berlin, in Kooperation mit der UACM in Mexiko-Stadt, 2007 → zur Projekt-Webseite

Geschlecht und Öffentlichkeit Recherche und Bericht „De víctima a sujeto de derecho: violencia y derechos de géneros enla opinión pública mexicana“, für OBREAL, LAI der FU Berlin, 2006. → zur Webseite

Krise als Labor: Krise und Erinnerung in Berlin und Buenos Aires Forschungsrecherchen, Symposien und Buchveröffentlichung, Ibero-Amerikanisches Institut, 2004 – 2006 → zur Buchpublikation Stadt als Labor

Der Chiapas-Effekt / Diskursguerilla Forschungsprojekt am Lateinamerika-Institut der FU Berlin 1997 – 2001, in Kooperation mit dem CIESAS Mexiko-Stadt, Förderung Volkswagen-Stiftung → zur Buchpublikation „Diskursguerilla“

Der Mythos vom salir adelante Diplomarbeit Volkswirtschaft an der FU Berlin (1990), basierend auf empirischen Forschungsrecherchen 1987 – 1988 in Mexiko-Stadt.

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